Foto- & Funddokumentation
Vorhandene Ansichten werden geordnet und darauf geprüft, ob Form, Oberflächen, Details, Markierungen und sichtbare Veränderungen ausreichend dokumentiert sind.
Die Leistungen orientieren sich an dem Weg, den ein altes Fundstück ohnehin durchläuft: sichtbare Informationen sichern, Merkmale ordnen, Alter und Herkunft prüfen, Zustand beschreiben und daraus eine nachvollziehbare Bewertung vorbereiten.
Vorhandene Ansichten werden geordnet und darauf geprüft, ob Form, Oberflächen, Details, Markierungen und sichtbare Veränderungen ausreichend dokumentiert sind.
Sichtbare Materialien, Konstruktion, Beschläge und besondere Merkmale werden zusammengeführt. Beobachtung und Vermutung bleiben dabei klar voneinander getrennt.
Hinweise auf zeitliche Einordnung oder mögliche Herkunft werden anhand verfügbarer Merkmale betrachtet, ohne unbelegte Geschichten als Fakten zu übernehmen.
Gebrauchsspuren, Schäden, Reparaturen, Ergänzungen und Veränderungen werden beschrieben und im Zusammenhang mit dem gesamten Gegenstand betrachtet.
Alter, Herkunft, Seltenheit, Materialien, Zustand und belegbare Geschichte werden als Faktoren einer möglichen Wertigkeit zusammengeführt.
Die vorhandenen Informationen werden fachlich eingeordnet. Das Ergebnis kann eine mögliche Wertigkeit beschreiben, garantiert aber keinen bestimmten Verkaufswert.

Ein Gegenstand lässt sich nur so gut einordnen wie die Merkmale, die tatsächlich dokumentiert sind. Deshalb gehört die fotografische Vorbereitung nicht ans Ende, sondern an den Anfang des Prozesses.
Oberflächen, Reparaturen, Fehlstellen und Veränderungen erzählen nicht dieselbe Geschichte. Eine klare Zustandsbeschreibung hilft, diese Ebenen auseinanderzuhalten und spätere Aussagen besser einzuordnen.

Ordnung und Sichtprüfung der vorhandenen Bildgrundlage und Fundinformationen.
Prüfung der verfügbaren Hinweise auf Material, Verarbeitung, zeitlichen Rahmen und mögliche Herkunft.
Beschreibung sichtbarer Gebrauchsspuren, Veränderungen, Reparaturen und auffälliger Details.
Zusammenführung der prüfbaren Merkmale zu einer nachvollziehbaren Einschätzung der möglichen Wertigkeit.
Statt aus einer auffälligen Geschichte sofort einen Wert abzuleiten, wird geprüft, was am Objekt selbst und durch vorhandene Informationen nachvollziehbar ist.
Aufbau, Proportionen und Verbindungstechniken können Hinweise auf Herstellungsweise und zeitliche Einordnung geben.
Materialkombinationen und Bearbeitungsspuren werden gemeinsam mit möglichen späteren Veränderungen betrachtet.
Stempel, Signaturen, Nummern oder andere Kennzeichnungen können relevant sein, wenn sie lesbar und einordenbar sind.
Erhaltung, Schäden, Reparaturen und Ergänzungen werden konkret beschrieben und nicht pauschal bewertet.
Seltenheit und mögliche Bedeutung lassen sich nur sinnvoll betrachten, wenn der Gegenstand ausreichend genau eingeordnet ist.
Belegbare Informationen werden berücksichtigt; unbelegte Erzählungen bleiben als solche gekennzeichnet.
Übermitteln Sie zunächst die Informationen, die Ihnen bereits vorliegen. Auf dieser Grundlage kann geklärt werden, welche Prüfung für den konkreten Gegenstand sinnvoll ist.
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